Sonntag, 23. August 2009

Pets and Nature photos Berbourg by Maggy Parries

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Freitag, 20. Februar 2009

Who is faster ? A1GP Drivers Take a Tour of Soweto


Gauteng, South Africa – A1GP World Cup of Motorsport gave its drivers the opportunity to take in some of the local cultures including a guided tour around the south western Johannesburg township of Soweto this morning ahead of Go-GP.Org A1GP Gauteng, South Africa this coming weekend.

Soweto is an urban area in the City of Johannesburg with its name being an English syllabic abbreviation, short for South Western Township. Covering 120 square-kilometres, Soweto consists of between 50 -60 townships with approximately 2-million people living there speaking between them 11 official languages.

The area has a real entrepreneurial spirit with many locals choosing to start their own businesses in their back yards in order to look after themselves and their families. The streets are lined with colourful displays of items on sale from carved animals and beaded jewellery to clothes and pottery.


-a1gp also photo copyright -

Donnerstag, 19. Februar 2009

Sardinienspezialist Sardafit engagiert sich für den Tierschutz


Gemeinsam mit dem Verein respekTiere e.V. nimmt der Ferienhausanbieter Sardafit ( http://www.sardafit.com ) ein leidiges Problem in Angriff, nämlich das der streunenden Hunde. Dafür werden Sardinienurlauber gesucht, die bereit sind, einen ärztlich untersuchten und gesunden Hund in einer Transportbox auf dem Rückflug nach Deutschland mitzunehmen. Den Kurzzeit-Paten entstehen hierbei keinerlei Kosten.

Herrenlose Hunde sind eines der wenigen Probleme im Ferienparadies Sardinien, das seinen Gästen ansonsten viel zu bieten hat. Dazu gehören insbesondere die traumhaft weißen Sandstrände, die noch immer frei sind von Massentourismus. Das klare und in den schönsten Blautönen schimmernde Meerwasser hat Sardinien den Beinamen "Karibik des Mittelmeers" eingebracht.

Ferienhäuser sind hier günstig schon für unter 10 Euro pro Person zu haben - sogar in der Hauptsaison. Auch in den unteren Preiskategorien bieten die Ferienhäuser einen guten, mitteleuropäischen Komfort. Immer mehr Familien zieht es deshalb an die Strände zwischen Olbia und Orosei.
Ungewöhnliche Hilfsaktion - "Hundeeltern" in Deutschland warten schon

Anders als Katzen haben Hunde unter einer Aussetzung besonders zu leiden, es geht ihnen sprichwörtlich hundeelend. Diesem Jammer wird nun abgeholfen. Da jedoch nicht alle Hunde in Sardinien vermittelt werden können, hat RespekTiere auch in Deutschland "Hundeeltern" gesucht - und gefunden. Das einzige Problem ist der Transport, für den Sardinienurlauber als Kurzzeit-Paten gesucht werden.

RespekTiere leistet alle Vorarbeiten für den Transport: Das Tier wird ärztlich untersucht und kommt in eine Hundebox. Die Transportkosten werden vorab bezahlt und alle amtlichen Formalitäten erledigt. Der Ferienhausgast nimmt in Olbia nur noch die Box mit dem Tier in Empfang, erledigt das Check-in und übergibt das "Patenkind" am Zielflughafen dem Vertreter des Vereins.

Wer Sardinienferien plant und helfen will, bekommt hier weitere Auskünfte

Ferienhausvermittlung
Joachim Waßmann GmbH
Tel.: 05563-1000
E-Mail: info@sardafit.com
Web: http://www.sardafit.com

respekTiere e.V.
Tel.: 0221-50055255
E-Mail: kontakt@respektiere.de
Web: http://www.respektiere.de

apa auch Photo

Dienstag, 10. Februar 2009

Animals Asia rettet weitere 13 Mondbären in China

Am 6. Februar hat die Animals Asia Foundation weitere 13 Mondbären gerettet. Damit hat die Tierschutzorganisation mit Sitz in Hongkong insgesamt 260 Bären aus einem qualvollen Leben in grausamen Gallefarmen in China befreit und die Hälfte des Ziels, die Rettung von 500 Bären, erreicht.

Die Tiere wurden von einem Farmer aus Dujiangyan beschlagnahmt und erreichten per Lastwagen die Rettungsstation von Animals Asia gegen 15.00 Uhr. Das Veterinärteam begann sofort mit den Untersuchungen.

Die Bären machten einen gequälten und unterernährten Eindruck. Einer davon, "Shui" (Wasser) genannt, musste nach der ersten Untersuchung eingeschläfert werden. Sein Bauch war stark aufgetrieben, mit Verdacht auf Leberkrebs und er hatte Wasser in den Lungen.

Die Farmer behaupten, dass die katheterlose, so genannte frei tropfende Methode, bei der eine permanente Öffnung in den Bauch des Bären geschnitten wird, für die Bären schmerzfrei sei - und somit dieGallenindustrie "human".

Für Jill Robinson, Gründerin und Vorsitzende von Animals Asia, sind diese gequälten und verstümmelten Bären ein weiterer Beweis für die ungebrochene Brutalität der Galleindustrie: "Bei dieser angeblich'humanen' Methode wird eine Öffnung brutal in den Bauch des Bären geschnitten. Bei jeder Entnahme von Gallensaft wird die Wunde erneut geöffnet, wodurch die natürliche Heilung verhindert wird. Diese ständige Wunde entzündet sich sehr schlimm und verursacht alle möglichen Krankheiten."

"Diese armen Tiere mussten jahrelange extreme Qualen leiden. Sie sind in so winzigen Käfigen gefangen, dass sie sich nicht umdrehen önnen. Der Zugang zu frischem Wasser ist ihnen verwehrt und man lässt sie absichtlich hungern, da hungrige Bären mehr Gallenflüssigkeit produzieren", so Robinson. "Die meisten der Bären, die heute ankamen, hatten Narben und Wunden an den Köpfen, die sie in den Jahren der Gefangenschaft an den Gitterstäben rieben. Mit einem Wort - sie sind käfigirre."

Harriet Tung, eine in China sehr bekannte Unterstützerin von Animals Asia, war bei der Ankunft dabei und konnte sich davon überzeugen, in welchem Zustand die Bären von den Farmen kommen. Harriet Tung ist die Ehefrau des Reeders Tung Chee Chen und Schwiegertochter von Tung Chee Hwa, dem Präsidenten von Hongkong und derzeitigen Vizevorsitzenden des Nationalkomitees der Politikberaterkonferenz des chinesischen Volks.

Im Juli 2000 unterschrieb Animals Asia nach jahrelangen Verhandlungen ein bahnbrechendes Abkommen mit den chinesischen Behörden über die Rettung von 500 Mondbären, die Schließung der barbarischen Gallefarmen und Förderung pflanzlicher Alternativen zur Bärengalle.

Für 2009 ist ein Treffen mit der Forstbehörde von Sichuan und der China Wildlife Conservation Association in Peking geplant, um die ursprüngliche Vereinbarung zu prüfen.

Die höchste Nachfrage nach Bärengalle kommt aus China, Japan und Korea. Teile von Bären, Gallepulver und -Produkte findet man auch in Australien, Taiwan, Indonesien, Malaysia, Singapur, den USA und Kanada. Der Export von Produkten aus Bären ist illegal, doch der Schwarzhandel blüht. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Galle für eine Reihe von entzündlichen Krankheiten verwendet. Synthetische und pflanzliche Alternativen sind längst erhältlich.

Offiziell werden noch 7.000 Bären in Farmen in China gefangen gehalten. Animals Asia vermutet aber eher 10.000 Tiere. Einige werden 20 Jahre und länger gefangen gehalten.

Die Rettungsstation von Animals Asia hilft nicht nur den Bären, sondern auch den Menschen der Umgebung. Es bietet über 150 Arbeitsplätze und verarbeitet lokale landwirtschaftliche Produkte und Baumaterialien.


apa, ots - Fotos copyright Ali Bullock/AAF-

Dienstag, 27. Januar 2009

Walfang unter Bush-Regierung

Vertreter der US-Regierung unter George W. Bush führten in ihren letzten Amtswochen mit Japan geheime Verhandlungen über ein Aufheben des internationalen Verbots des kommerziellen Walfangs. Die Pläne sehen vor, Japan den Walfang entlang der Küste und in internationalen Gewässern zu erlauben. Dies geht aus geheimen
Dokumenten hervor, die der Washington Post vorliegen, wie die Zeitungam 25. Januar berichtete.

"Offensichtlich strebte die Bush-Regierung als eine ihrer letzten Amtshandlungen an, den kommerziellen Walfang wieder zuzulassen," so Dr. Ralf Sonntag, Meeresbiologe des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds). "Das ist ein Skandal. Die internationale Gemeinschaft sollte Japan, Island und Norwegen auffordern, den
Walfang zu beenden, anstatt fragwürdige Absprachen zu treffen, die den Walfang festschreiben und das Walfang-Moratorium faktisch aufheben. Diese Pläne helfen den Walen überhaupt nicht. Der einzige Profiteur davon ist Japan."

Der Entwurf sieht vor, Japan den Walfang in seinen Küstengewässern auf eine noch unbekannte Anzahl Tiere zu erlauben. Eventuell soll zudem die Waljagd im international anerkannten antarktischen Walschutzgebiet reduziert werden. Die im Walschutzgebiet weniger getöteten Tiere darf Japan aber dann möglicherweise im Nordpazifik erlegen.

Dr. William Hogarth, langjähriges Mitglied der Bush-Regierung, fungiert derzeit als US-Bevollmächtigter und Vorsitzender der IWC (Internationale Walfang-Kommission), der insgesamt 83 Staaten angehören. Anfang 2008 initiierte Hogarth zusammen mit dem japanischen Vize-Vorsitzenden eine Reihe nicht-öffentlicher Treffen und geheimer Absprachen mit dem Ziel, einen Kompromiss mit Japan zu erreichen. Japan ist eine von drei Nationen, die nach wie vor Walfang betreiben.

Eine kleine Arbeitsgruppe von IWC-Mitgliedstaaten traf sich im September in Florida und Anfang Dezember in England. Letztes Wochenende traf sich die Gruppe in Hawaii zur Feinabstimmung des "Kompromisses". Nicht-Regierungsorganisationen und andere externe Beobachter waren nicht zugelassen.

"Wir hoffen, dass die neue US-Regierung den Kurswechsel in Sachen Walschutz korrigiert und wieder eine Pro-Wale-Position bei der IWC bezieht," so Dr. Ralf Sonntag. "Auch die Bundesregierung muss endlichklar Stellung zum Walschutz beziehen und sich von einem solchen Kuhhandel distanzieren. Japan sollte sich an die Regeln der IWC halten. Derzeitige Politik ist aber, die Regeln so lange zu ändern, bis sie der japanischen Regierung passen. Das ist etwa so wie wenn man Diebstahl legalisiert, um die Kriminalstatistik zu verbessern."

Seit der Einführung eines internationalen Verbots der kommerziellen Jagd auf Wale 1986, behauptet Japan, sein Walfang wäre rein wissenschaftlicher Natur. Seitdem hat Japan mehr als 15.000 Walegetötet und droht, auch wieder Buckelwale zu jagen, wenn die IWC sich nicht den Wünschen der japanischen Regierung beugt und die
kommerzielle Waljagd wieder zulässt.

-IFAW - dpa -

Dienstag, 20. Januar 2009

Mizzi und Tommy







Dienstag, 30. Dezember 2008

Tommy - meine neue Hausmieze


Tommy, oder TOM ist ein 4 jaehriger Kater, den Yvonne und ich vor 3 Wochen im Tierasyl rausgeholt haben. Irgendwo scheint ihm das Haus hier zuviel Platz zu haben, er ist permanent auf Entdeckungsreise. Verschmust ist er und ein reiner "Stubentiger", der mal die Nase nach draussen haelt, aber schnell wieder reinkommt.
Mit den Adoptivmiezen hat er kein Problem wie es mal scheint! Er geniesst die Streicheleinheiten die er bekommt nachdem die Miezen draussen gefuettert sind.
Nur mit "Zweibeiner" scheint er Probleme zu haben. Bei Besuch nimmt er Reissaus! Aber ins Tierasyl kam er ja nicht, weil Menschen ihn ZUVIEL mochten. Also braucht er schon seine Zeit.

Meine Adoptivmiezen nehmen Sonnenbad bei Minusgraden




4 von meinen 13 "Adoptivmiezen" am 29. Dezember 2008 beim Sonnenbad draussen bei Minusgraden (Minou, Schnesskaett, Tiger, Schwaerzi) photos Maggy Parries automobilsport.com

Samstag, 15. November 2008

Meine Adoptiv-Miezen Photos der Woche


































Sonntag, 26. Oktober 2008

Berbourg Katzenasyl? hat es sich rumgesprochen?






















dass ich Katzen ueber alles liebe... es scheint! Inzwischen sind zwischen 10-12 Miezen (verwilderte) die regelmaessig ihr Futter abholen kommen! aber einige von ihnen hatten ja schon im letzten Winter den Test gemacht!
Mittlerweile ist eine grosse "Katzenfamilie" draus geworden... dabei fing alles vor 10Jahren mit dem halbverhungerten Chrissy an, die auch das Terrain waehrend 9 Jahren draussen für sich hatte.

Pussy im Herbst

Pussy geniesst den Schatten vom Bambus im Garten - eins der letzten Fotos von Pussy draussen
Pussy auf der Terrasse - denkt er hier schon dran, dass er nicht mehr lange bei mir sein kann?

Pussy am Schlafzimmerfenster: Diesen Platz mochte er nie, komischerweise hat er ihn aber im letzten Monat aufsuchen muessen! Vorahnung?
Dabei hat Pussy mich 23 Jahre meines Lebens begleitet und wird fuer mich einmalig bleiben.
Leider hat meine treue Mieze die Augen fuer immer geschlossen und hinterlaesst mich traurig hier.


Pussy sein Sommer




Dienstag, 8. April 2008

Katzen Vogel Diskussion im Schnee


ja und heute schreiben wir den 7. April 2008 - ja Klimawandel?
Meine Komposition, Katze-Vogel erinnert mich zwar jetzt an einen "bösen" Artikel in einer Zeitung, wo herumstreunende Katzen (ja Minou, ist für Dich) die armen Vögel fressen und somit eine Bedrohung sind.

Manchmal glaube ich echt, dass einige Leute wohl verlernt haben, dass die Natur sich selbst reguliert. Gesunde Vögel sind nun mal schneller als eine Katze.

Ja beim Menschen funktioniert das nicht.-) das selbst regulieren!

Dienstag, 11. März 2008

Achtsame "Tiger"-mutter

Minou's Tiger-mutter schaut ob auch alles mit rechten Dingen zugeht. 11.3.2008

Minou sucht "sturmfreien" Platz

Ja, fuer uns verwilderte Kätzchen ist es nicht einfach. Wir muessen schon schaun wo wir vor dem Sturm geschützt sind.

Minou entdeckt den Garten


Photos vom Sonntag 9.3.2008 Minou erkundet den Garten

Pussy 11.03.2008

Mein lieber "alter Kater" Pussy kriegt viele graue Haare mit mir, wie es scheint

Dienstag, 4. März 2008

VIER PFOTEN sagt: Kaninchen sind die falschen Osterhasen!

VIER PFOTEN appelliert an Eltern und Großeltern, Kindern zu Ostern keine Kaninchen oder andere Tiere zu schenken. Denn die Anschaffung eines Heimtieres muss gründlich überlegt und vorbereitet sein. Besonders eindringlich warnt die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN daher vor Spontankäufen für das Osternest.

"Die Haltung von Kaninchen und anderen Heimtieren bedeutet Freude und Bereicherung, heißt aber auch, Verantwortung und Pflege für viele Jahre. Und auch die Kosten, die eine Tierhaltung mit sich bringt, dürfen nicht vergessen werden.

Diese übersteigen meist den eigentlich Anschaffungspreis", sagt VIER PFOTEN Heimtier-Referentin Martina Schnell. "Zudem eignen sich Kaninchen nur bedingt für Kinder, denn sie sind Fluchttiere und mögen nicht gerne angefasst werden. Das fällt vielen Kindern schwer."

Deshalb rät VIER PFOTEN, vor der Anschaffung von Kaninchen umfassende Informationen über die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Tiere einzuholen. So dürfen Kaninchen als soziale Tiere keinesfalls alleine gehalten werden.

Sie haben hohe Ansprüche an eine artgerechte Fütterung und brauchen einen strukturierten, ausreichend großen Lebensraum mit Unterschlupf-, Hüpf- und Nagemöglichkeiten - am besten im Freien. Handelsübliche Käfige sind kein Ersatz für den natürlichen Lebensraum, sondern sollten nur eine Rückzugsmöglichkeit darstellen.

Wer tierliebenden Kindern zu Ostern eine Freude machen möchte, sollte ihnen keine Tiere, sondern alternativ ein gutes Fachbuch schenken, das über die Bedürfnisse der Tiere informiert.

Ist nach gründlicher Vorüberlegung und Information die Entscheidung für Kaninchen gefallen, empfiehlt VIER PFOTEN, die Tiere aus einem Tierheim zu holen, denn hier landen viele der spontan angeschafften Tiere. Das geschulte Personal im Tierheim berät fachgerecht und vermittelt die verwaisten Kaninchen gern in Hände, die eine tiergerechte Haltung gewährleisten. Tiere, die in einem Sozialverband leben, werden dort nicht getrennt, sondern gemeinsam vermittelt.

Geschenk-Buchtipp: "Artgerechte Haltung - ein Grundrecht auch für (Zwerg-) Kaninchen" von Ruth Morgenegg, ISBN 3-906581-35-7

- dpa auch Logo -

Sonntag, 2. März 2008

Artensterben stoppen: Bundesregierung muss europäische Naturschutzrichtlinien vollständig umsetzen

Anlässlich des Tags des Artenschutzes am 3. März hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor einem verstärkten Artensterben gewarnt, wenn die Bundesregierung nicht endlich die europäischen Naturschutzrichtlinien vollständig umsetze. Der Erhalt von mehr als 60 Prozent der nach EU-Recht geschützten Arten sei hierzulande bedroht.

Damit stehe der Artenschutz in Deutschland im europäischen Vergleich schlecht da. Die Zerstörung von Lebensräumen durch intensive Land- und Forstwirtschaft sowie durch Straßen- und Siedlungsbau bedrohe vor allem seltene Säugetiere, Reptilien und Amphibien. Hochmoore mit ihrer besonderen Artenvielfalt seien ebenfalls stark gefährdet, Ursache sei hier der hohe Stickstoffeintrag aus der Luft.

Nahezu die Hälfte aller untersuchten Tierarten in Deutschland ist gefährdet. Elf Prozent sind laut Roter Liste stark gefährdet, sieben Prozent vom Aussterben bedroht und drei Prozent bereits ausgestorben. Bei den Pflanzen sieht es ähnlich aus.

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: "Die Zahlen der gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Arten sind alarmierend. Dennoch beschließen Bundesregierung und die Länder keine effektiven Schutzmaßnahmen. Und selbst bestehende Schutzverpflichtungen werden nur unzureichend erfüllt. Negativ wirkt sich zudem aus, dass die Naturschutzbehörden der Länder durch drastische Mittel- und Personalkürzungen immer mehr ausgedünnt werden.

Das Vollzugsdefizit der vorhandenen Gesetze wird immer größer. Wenn die Bundesregierung ihr selbst gesetztes Ziel erreichen will, bis 2010 den Artenverlust zu stoppen, muss sie außerdem den Natur- und Artenschutz im Umweltgesetzbuch bundeseinheitlich regeln und darf ihn nicht zusätzlich schwächen."

Ein Beispiel für eine in Deutschland besonders gefährdete Tierart sei die Europäische Wildkatze. Von ihr gebe es nur noch maximal 5000 Exemplare in den hiesigen Wäldern. Hauptursache ihrer Bedrohung ist die Isolation ihrer verschiedenen Vorkommen.

Der BUND plant deshalb unter dem Motto "Ein Rettungsnetz für die Wildkatze" die voneinander getrennten Populationen zu verbinden. Grüne Wanderkorridore aus neu gepflanzten Büschen und Bäumen mit einer Gesamtlänge von rund 20000 Kilometern sollen den Wildkatzen und anderen Waldtieren das Überleben sichern.

www.bund.net


Foto: Th. Stephan/BUND -dpa-

Montag, 18. Februar 2008

Kaweechelchen beim Yvonne an Abbes



beim Yvonne an Abbes haut (photos Y&A.Wanderscheid)